Wir bieten 40,00 €+ einen freien Eintritt ins Technische Museum Wien für den Besuch der Ausstellung „Klima. Wissen. Handeln!“ und die Teilnahme an einer Fokusgruppe.
DATUM: Eine Teilnahme ist am 14. oder 21. Juni jeweils von 11:00-14:00 Uhr möglich.
ANMELDUNG: Wir bitten um eine frühzeitige und verbindliche Anmeldung per E-Mail an forschung@rege-institut.eu.
Weiterführende Informationen: Wir führen eine Studie zur Wahrnehmung von Museumsausstellungen durch und besuchen gemeinsam mit unseren Teilnehmer:innen das Technische Museum Wien. Im Anschluss besprechen wir den Besuch im Rahmen einer Fokusgruppe. Für die Teilnahme an der Studie bekommen Sie eine Aufwandsentschädigung in der Höhe von 40,00 Euro. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!
Der Wiener Gemeindebau: Eine dialogische Fotoausstellung
Die Fotoausstellung „Der Wiener Gemeindebau“ rückt die ästhetischen Qualitäten und lebensfrohen Facetten des sozialen Wohnbaus in den Mittelpunkt, um eine Perspektive jenseits gängiger Problemnarrative zu eröffnen. Die gezeigten Aufnahmen, die ursprünglich auf dem Instagram-Kanal wien_gemeindebau veröffentlicht wurden, dokumentieren die visuelle Vielfalt und den besonderen Charakter dieser städtischen Lebensräume. Durch die bewusste Konzentration auf alltägliche Momente und architektonische Details wird der Gemeindebau als lebendiger, identitätsstiftender Raum greifbar, der die soziale Identität der Stadt maßgeblich prägt.
Wissenschaftlich fundiert durch die soziologische Dissertation von Izabela Janssen-Wnorowska über soziale Dynamiken im Wohnbau, versteht sich das Projekt als dialogisches Format. Es verknüpft akademische Forschung eng mit den persönlichen Sichtweisen der Bewohner:innen und schafft so eine Brücke zwischen soziologischer Analyse und gelebter Realität. Das Vorhaben, das in Kooperation mit „wohnpartner“ realisiert und durch die Österreichische Hochschulschülerschaft (ÖH) gefördert wird, lädt dazu ein, den Gemeindebau als Ort der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts neu zu entdecken.
Aufgeheizt? Klimawandel, Emotion und Reflexion in Wiener Museen
Das Forschungsprojekt untersucht anhand von drei aktuellen Ausstellungen in Wiener Museen, wie die Themen Klimawandel und globales Lernen präsentiert und welche Denk-, Emotions- und Lernprozesse bei den Besucher:innen angeregt werden. Die drei Ausstellungen bieten unterschiedliche Perspektiven – von lokalen Veränderungen über globale und soziale Herausforderungen bis hin zu technologischen Lösungen. Ziel ist es, die emotionalen und gedanklichen Reaktionen der Besucher:innen zu erfassen und zu verstehen, wie durch museale Angebote Reflexionsräume geschaffen und gesellschaftliche Lernprozesse gefördert werden können.
Gefördert wird das Projekt von der Stadt Wien Kultur (MA 7).
Foto: makabera via Pixabay
Über uns
Foto: Sarah Gross Photography
Das Forschungsinstitut resonante Gesellschaft widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung und Förderung von Resonanz – verstanden als sinnstiftende Beziehung des Menschen zu sich selbst, anderen, Umwelt und Kultur.
Unsere interdisziplinäre Arbeit verbindet Erkenntnisse aus Sozial-, Kultur-, Religions- und Geisteswissenschaften. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Impulse für den gesellschaftlichen Dialog, für Bildung und Politik zu setzen.
Mit unserer Forschung leisten wir einen Beitrag zur Bewältigung kultureller und sozialer Herausforderungen – für eine lebendige, verantwortungsbewusste und resonante Gesellschaft.
Foto: Sarah Gross Photography
Izabela Janssen-Wnorowska, BA BA MA
Izabela Janssen-Wnorowska ist Sozialwissenschaftlerin und Übersetzerin. Sie promoviert an der Universität Wien zum Thema Migration, Wohnen und Affekt: Zusammenleben im Wiener Gemeindebau. Sie lehrt über Bourdieus Theorien zur sozialen Ungleichheit sowie über soziale Dynamiken, die an der Schnittstelle von Migration und Wohnen in urbanen Räumen entstehen. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen soziale Ungleichheit, soziale Machtstrukturen, Affekt, Migration sowie Wohnverhältnisse und gleichstellungspolitische Fragen von benachteiligten Gruppen.
Foto: Sarah Gross Photography
Dr. Arnim Janssen-Wnorowska
Arnim Janssen-Wnorowska ist ev. Theologe und Kulturwissenschaftler mit einem besonderen Interesse an der Verbindung von Emotion, Ritual und kultureller Erinnerung. Er studierte Evangelische Theologie und Judaistik in Berlin, Jerusalem, Hamburg und Wien, wo er sich intensiv mit den kulturellen und historischen Kontexten biblischer Texte auseinandersetzte. Seine Promotion an der Universität Wien widmet sich der Bedeutung von Emotionen in Texten und Traditionen, insbesondere im Buch der Klagelieder.